Aktuelles

Einladung zur Liturgischen Nachtwache mit dem Aachener Friedenskreuz
zum Antikriegstag an der Kante

Bleibet hier und wachet mit mir

Mittwoch, den 31. August bis Donnerstag, den 1. September, vor Eckardt Heukamps Hof in Lützerath

Die Übernahme des Hofes von Eckardt Heukamp durch RWE fällt auf den Antikriegstag am
1. September. Aus Gewinn- und Machtstreben werden Kriege geführt, die Menschen und Schöpfung zerstören. Aus denselben Motiven werden Mensch und Natur durch die Klima-katastrophe vernichtet. „Diese Wirtschaft tötet“ schreibt Papst Franziskus. Wir fordern deshalb alle auf, Krieg und Klimazerstörung zusammen zu denken. Denn beides ist Krieg: Krieg gegen die Schöpfung, Krieg gegen das Leben selbst.

Wir wollen uns um das Aachener Friedenskreuz versammeln und gemeinsam überlegen, was die Inbesitznahme Lützeraths durch RWE in Bezug auf Krieg und Frieden bedeutet.

 

Dazu laden verschiedene Gruppen und Initiativen ein:

Die Kirche(n) im Dorf lassen

Pax Christi Düren

Gorlebener Gebet

Diözesanrat Aachen

Katholikenrat Düren

Das Programm im Einzelnen:

 

Mittwoch, 31.8.22

19 h: Gottesdienst mit Friedenskreuz vor Eckardt Heukamps Hoftor

Wo Recht zu Unrecht wird...

In dieser Nacht wird Eckardt Haus und Hof genommen, auch allen anderen Menschen, die sich dauerhaft in Lützerath verwurzelt haben: der Mahnwache, den Menschen im Camp, in den Häusern. Wir stehen in diesen schweren Stunden solidarisch an der Seite dieser Menschen.

 

ab 20:30 h: Liturgische Nachtwache

Bleibet hier und wachet mit mir

Wir werden diese Nacht mit Gesängen, Texten, Gesprächsrunden rund um das Kreuz verbringen. Jede*r bleibt, solange er/sie möchte. Wir freuen uns über eure Beiträge - ob spontan oder als vorbereitete Texte. Bringt Verpflegung, warme Kleidung, evtl. Isomatte/Schlafsack mit - natürlich gibt es Bänke und eine Feuerschale.

 

 

Donnerstag, 1.9.22

ab 8 h: gemeinsames Frühstück am Friedenskreuz (organisiert von "Alle Dörfer bleiben")

10 h: Gottesdienst mit Umtragung des Friedenskreuzes

. . . und richten unsere Füße auf den Weg des Friedens (Lk 1,79)

An diesem Morgen ist alles Bleiben unsicher, ja unerlaubt. Wie gehen wir damit um? Wie können wir weiter gehen? Worauf gründen wir unsere Hoffnung? Wie wirken wir Frieden für Menschen und Schöpfung? Diese Fragen bedenkend werden wir das Friedenskreuz um Lützerath tragen.

 

Einladung zum Gottesdienst an der Kante

 

"Die Umwelt zu zerstören heißt, den Geschöpfen die Grundlage für den Geschmack Gottes zu nehmen."(Ahmad Milad Karim)

Interreligiöse Andacht mit Zenbuddhist*innen

Samstag, 20.8.22, Eibenkapelle Lützerath, ca. 18 h (nach der Rote Linie-Aktion)

 

Wir freuen uns, Euch zu einer etwas anderen Andacht einladen zu können: Eine internationale Gruppe von Zen-Buddhist*innen, die vom 17. bis 21. August einen Eco-Retreat im Rheinischen Revier abhalten, werden gemeinsam mit uns eine "interreligiöse Zeremonie" an der Eibenkapelle halten. Wir freuen uns über diese Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen und unseren spirituellen Horizont zu erweitern.

Beim Retreat (Standort ist Elsdorf) sind noch einige Plätze frei, auch an Teilen des Programms könnt Ihr nach telefonischer Absprache teilnehmen. Infos & Anmeldung unter 0159-04 55 72 26 oder http://www.bearing-witness.eu/

Trotz anhaltendem Widerstand

Wall um Lützerath steht

3.8.22

Unter massivem Polizeischutz hat RWE heute den Wall um Lützerath fertigstellen können. Wir danken allen Menschen, die sich dem - trotz Übergriffen von Polizei und Security und in großer Hitze - entgegengestellt haben!

RWE beginnt mit Vorbereitungen zu Räumung und Zerstörung Lützeraths

"Umwallung" Lützeraths erfolgreich abgewehrt!

28.7.22

Gestern hat RWE versucht, um Lützerath einem Erdwall zu ziehen. Am frühen Morgen begannen zwei Bagger an verschiedenen Stellen mit den Erdarbeiten, geschützt von Polizeikräften aus Aachen. Die Bagger wurden jedoch schnell von Aktivisti blockiert und einer dann auch von zwei mutigen jungen Menschen besetzt.

Nach Eintreffen der Klettercops wurden die beiden auf recht abenteuerliche Weise heruntergholt, aber wieder freigelassen. Danach rückten RWE und Polizei ab!

Auch Menschen von ADB und KiDl waren vor Ort und standen solidarisch an der Seite der jungen Menschen: Lützi bleibt!

Spendenaufruf

Neues Zelt für die Mahnwache

Zwei Jahre lange hat eine Gruppe der Falken ihr Küchenzelt der Mahnwache zur Verfügung gestellt - jetzt brauchen sie es wieder selbst! Ein neues Zelt ist schon gefunden - bitte helft mit bei der Finanzierung! Hier gehts zum Spendenkonto - bitte vermerkt auf der Überweisung das Stichwort "KiDl - MaWa-Zelt". Danke!!!

Video des Gottesdienstes beim Parteitag der Grünen in Bielefeld:

"Eure Rede sei Ja, Ja oder Nein, Nein!"

Vor zwei Jahren:

Abriss der L277

Am 20. Juli 2020 wurde die "Rote Linie", die L277 zwischen Keyenberg und Lützerath von RWE zerstört. Hier ein Video der Erinnerung:

Geburtstagsbilder . . .

So beteiligt sich RWE am Mahnwachengeburtstag: Bilder von der Kante - am 23. Juli 2022.

Fotos: Kirsten

Zwei Jahre Mahnwache Lützerath

Am nächsten Wochenende feiert die MaWaLü ihren zweiten Geburtstag - mit einem umfangreichen Festprogramm von Freitag bis Sonntag, das ihr hier findet. Wir wünschen alles gute und viele weitere Jahre - bis der letzte Bagger steht!

 

Mehr als Symbolpolitik?

Bundestag für Erhalt Lützeraths

7.7.22

Der Bundestag hat sich gestern im Rahmen des "Gesetzes zur Bereithaltung von Ersatzkraftwerken zur Reduzierung des Gasverbrauchs" für den Erhalt Lützeraths ausgesprochen:

"Der Deutsche Bundestag befürwortet zudem den Erhalt des Dorfes Lützerath am Tagebau Garzweiler und den Verzicht auf die Nutzung der Braunkohle unter dem Dorf."

Rechtlich ist diese Empfehlung für die Landesregierung nicht bindend - aber sie setzt die Hürden hoch! Den vollständigen Gesetzestext findet ihr hier.

 

Einladung zum Gottesdienst an der Kante:

„Und der Regen fiel auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang.“ (Gen 7,12)

Gottesdienst zum Jahrestag der Flutkatastrophe, Sonntag, 17.7.2022, 17 h, Lützerath

 

Und die Flut reißt alles mit sich, die Wasser überfluten Äcker, Dörfer und Städte. Es geschah vor einem Jahr in der Eifel, es geschieht aktuell an dutzenden Orten in aller Welt. Menschen sterben, werden obdachlos – wie akut 6 Millionen im Gangesdelta. Die Überlebenden stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Erzählungen über eine weltumspannende, alles vernichtende Flut gibt es in vielen Kulturen – bei uns heißt sie „Sintflut“. Im Unterschied zu Noah wissen wir heute auch ohne göttliche Intervention, dass wir selbst verantwortlich sind: Es sind Folgen der menschengemachten Klimakrise. Und im Unterschied zu Noah gibt es keine „private“ Lösung, keine Arche, die eine Einzelne bauen könnte, um sich, ihre Familien (und eine kleine Auswahl an Tieren) zu retten.

Obwohl bekannt ist, was dringend getan werden muss, ist bei den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft bislang kein ernsthafter Wille dazu erkennbar: Immer noch stehen alle Maßnahmen unter dem Vorbehalt, bisheriges Wirtschaften, bisherige Formen des Zusammenlebens zu erhalten.

In diesem Gottesdienst wollen wir der Opfer – bei uns ebenso wie weltweit – gedenken und uns fragen, wie wir selbst mit der zunehmenden Bedrohung umgehen, wie wir mit ihr leben. Und wie ein „neuer Bund“ für die Menschheit aussehen könnte.

Bitte beachtet: Wegen der sommerlichen Hitze beginnt der Gottesdienst nicht wie üblich um 15 h sondern erst um 17 Uhr!

Pressemitteilung von "Die Kirche(n) im Dorf lassen" zu Neubaurs Äußerungen im WDR

Bereitet Mona Neubaur verbal bereits die Räumung Lützeraths vor?

5.7.22
Die ökumenische Initiative "Die Kirche(n) im Dorf lassen" kritisieren entschieden die Aussage der grünen NRW-Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur im WDR 5 "Morgenecho", dass sie die Energieversorgungssicherheit an erste Stelle setzen müsse.

"Hiermit gibt die Partei-Chefin der NRW-Grünen Lützerath den Baggern frei. Verbal bereitet Neubaur offensichtlich jetzt schon dieRäumung Lützeraths vor, um das Dorf ab 1. September dem Konzern RWE zur Zerstörung zu überlassen. Müssen wir davon ausgehen, dass die Grünen eine repressive Räumung Lützeraths vorantreiben?"

Den vollständigen Text findet ihr hier.

Grüne Wirtschaftsministerin Neubaur gibt Lützi auf - aber nur "ungern". . .

4.7.22

Nur eine Woche nach dem Parteitag in Bielefeld, auf dem den Delegierten noch etwas über "Gespräche mit RWE" erzählt wurde: In einem Interview mit dem WDR sagte die neue grüne Wirtschaftsministerin auf die Frage, ob Lützerath abgebaggert wird: "Es ist zu tun, was notwendig ist."

Das ganze Interview gibt es hier (die Passage zu Lützerath am Ende des Audios).

Es wird nicht mehr lange stehen: Das "Bonhoeffer-Kreuz" am 4. Juli 22 (Foto: Kirstin)

 

Einladung zu widerständigen Taize-Andachten an der Kante:

"Bleibet hier und wachet mit mir!"

Samstag, den 2. Juli, 18 h in Lützerath

Bei unserer Taizéandacht im November 22
Bei unserer Taizéandacht im November 22

Am nächsten Samstag lädt KiDl wieder zur Taizéandacht an der Kante: Musik kann eine Mitte geben und stärken, deeskalieren. Man kann sich mit Musik auf sich selbst besinnen, meditieren, aber sehr gut auch angesichts von Polizeiketten die Nerven behalten. Deshalb möchten wir singen!

Nach der Andacht kann weiter gesungen werden - wir würden das Repertoire dann um bekannte und weniger bekannte Widerstandslieder erweitern! Bringt gern Essen & Trinken, Instrumente und eigene Lieder mit!

 

Grünen-Parteitag stimmt Koalitionsvertrag zu:

Keine Sicherheit für Lützerath

26.6.22

Trotz massiver Proteste von Klimaorganisationen im Vorfeld und von Aktivist*innen vor Ort hat gestern der Parteitag der Grünen NRW dem Koalitionsvertrag mit der CDU mit großer Merhheit zugestimmt. Er enthält keine Sicherheiten für Lützerath: Zwar wird eine neue Leitentscheidung angekündigt, auch Gespräche mit RWE über den weiteren Flächenverbrauch, aber das alles ist äußerst vage. Und hinter (mehr oder weniger) vorgehaltener Hand heißt es: Lützerath ist verloren.

Dem widersprachen die versammelten Demonstranten vor der Stadthalle Bielfeld vehement: Vom frühen Morgen an gab es Aktionen, XR war mit einem spektakulären Die-in dabei. Lebenslaute begrüßte die Delegierten mit einem Anti-Braunkohle-Konzert, und Eckardt Heukamp war - ganz standesgemäß - mit dem Trecker gekommen!. Zum Gottesdienst am frühen Nachmittag, zu dem KiDl gemeinsam mit dem Gorlebener Gebet, dem Versöhnungsbund und dem Friedensgebet Bielefeld eingeladen hatte, kamen rund 50 Menschen.

 

Hier ein paar Impressionen, ein Video des Gottesdienstes folgt!

 

 

Das Lied des Tages von Wendelin:

Ein Kurzbericht von WDR5, Politikum:

Anläßlich der Landesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN NRW zum Koalitionsvertrag:

KiDl goes Bielefeld

19.6.22

Aus aktuellem Anlaß haben wir unser Programm geändert: An Stelle der angekündigten Taizé-Andacht am Samstag, den 25.6. in Lützerath wird es einen Gottesdienst vor der Stadthalle Bielefeld geben, in der die GRÜNEN NRW über den Koalitionsvertrag abstimmen (s. Einladung unten). Es wird dort außerdem - bereits um 11 h, also zum Beginn des Parteitags , ein Konzert von Lebenslaute geben, über weitere Aktionen dort werden wir euch hier informieren!

 

Hier geht es zur Pressemitteilung dazu.

Es laden ein zum Gottesdienst an der Kante - diesmal in Bielefeld:

Die Kirche(n) im Dorf lassen, das Gorlebener Gebet, der Versöhnungsbund (Regionalgruppe Bielefeld), das Friedensgebet Bielefeld

„Eure Rede sei ja, ja - Lützerath bleibt oder nein, nein - keine Aufgabe des 1,5°Ziels. “ (Mt 5,37)

Mahn- und Klagegottesdienst zur Entscheidung der GRÜNEN über Lützerath
und die 1,5°-Grenze

 

Samstag, 25.6.22, 14 Uhr vor der Stadthalle Bielefeld (neben dem Hauptbahnhof)

 

Eure Rede sei ja, ja oder nein, nein – diese simpel anmutende, aber schon in seiner Zeit ungeheuerliche Forderung nach Eindeutigkeit stellte Jesus ins Zentrum seiner Bergpredigt, ins Zentrum der revolutionären Jesusbewegung im kolonisierten Palästina. Viel Vertrauen in die bürgerliche Demokratie wurde deshalb verspielt, weil sie – von Interessen vereinnahmt und ausgebeutet – diesem christlichen Grundsatz nicht folgte.

An diesem Wochenende stehen die Landesdelegierten der GRÜNEN NRW vor der folgenschweren Entscheidung, die 1,5°-Grenze trotz anderslautendem Parteibeschluss aufzugeben, indem sie das Dorf Lützerath der Vernichtung durch RWE preisgeben. Denn die DIW-Studie, die von den GRÜNEN nicht angezweifelt wird, sagt eindeutig: Wird die Kohle unter Lützerath abgebaut, wird Deutschland die 1,5°-Grenze nicht einhalten können (1). Und noch wenige Wochen vor der Landtagswahl forderten die GRÜNEN ein Abrissmoratorium für Lützerath – heute, nur einige Wochen später, ist davon keine Rede mehr.

All dem stellen wir uns entgegen: In unserem Gottesdienst werden wir mahnen, protestieren und Klage erheben, damit die Delegierten der Stimme ihres Gewissen folgen und ihrer Verantwortung gerecht werden - für das globale Klima, für die Schöpfung, für das Leben selbst.

 

Eure Rede sei JA JA - Lützerath bleibt, NEIN NEIN - keine Aufgabe der 1,5°-Grenze!

 

Eingeladen zu unserem Gottesdienst sind ausdrücklich alle Menschen guten Willens, die sich einsetzen für die Bewahrung der Schöpfung und ein gutes Leben für alle in Fülle.

Bringt eure Fahnen und Transparente, ausreichend Flüssigkeit und ggf. eine Sitzgelegenheit mit!

 

(1) https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf

 

Achtung: Die angekündigte Taizé-Andacht am 25.6. in Lützerath entfällt!

Absichtserklärung unterzeichnen: Wir werden Lützerath und das Klima schützen!'

x-tausend für Lützerath!

Tausende kündigen an, Räumung von Braunkohle-Dorf zu verhindern

20.6.22
In einer öffentlichen Absichtserklärung haben schon heute über 5000 Menschen angekündigt, sich der Zerstörung Lützeraths in den Weg zu stellen, falls die Landesregierung von NRW das Dorf räumen lassen will. Mit dabei sind Anwohnende, Aktive von Fridays For Future, ehemalige Mitglieder des Bundestages sowie die Geschäftsführer von Umweltverbänden. Die Absichtserklärung findet sich unter www.x-tausend.de und kann weiterhin unterzeichnet werden.

 

Einladung zu widerständigen Taize-Andachten an der Kante:

Nada te turbe!

Samstag, den 4.6., den 25.6. und den 2.7.22, jeweils 18 h in Lützerath

Bei unserer Taizéandacht im November 22
Bei unserer Taizéandacht im November 22

An drei Samstagen im Sommer lädt "Die Kirche(n) im Dorf lassen" zu einer widerständigen Abendandacht mit Taizélidern ein. Musik kann eine Mitte geben und stärken, deeskalieren. Man kann sich mit Musik auf sich selbst besinnen, meditieren, aber sehr gut auch angesichts von Polizeiketten die Nerven behalten. Deshalb möchten wir singen!

 

Nach der Andacht kann weiter gesungen werden - wir würden das Repertoire dann um bekannte und weniger bekannte Widerstandslieder erweitern! Bringt gern Essen & Trinken, Instrumente und eigene Lieder mit!

 

Bonhoeffer-Kreuz wieder aufgerichtet

22.5.2022

Im Rahmen des Gottesdienstes, der von "Offenen Gemeinde Heilig Kreuz" aus Newied gestaltet wurde, haben wir das Kreuz wieder aufgestellt. "Die Kirchen(n) im Dorf lassen" hatte es erstmals im Oktober unter dem Motto "Dem Rad in die Speichen greifen" aufgerichtet, seitdem wurde es mehrfach von RWE abgerissen - das erstemal am 24. Februar, im Rahmen des Polizeieinsatzes.

Fahrradwallfahrt nach Arnoldsweiler am Pfingstdienstag

Wachszins für Arnold 2022

Für Pfingstdienstag, den 7. Juni 2022, lädt der Katholikenrat Düren in Zusammenarbeit mit einigen Initiativen („Waldspaziergang Hambacher Wald“, "Kirche(n) im Dorf lassen“, „Alle Dörfer bleiben“) und dem Institut für Theologie und Politik, Münster, zum 3. Mal zur Wachszins-Fahrradwallfahrt ein.

Arnoldus hatte mit einer List von Karl dem Großen den „Bürgewald“ geschenkt bekommen und den armen Gemeinden zur Nutzung überlassen. Erzbischof Gero von Köln verpflichtete die Gemeinden, jedes Jahr zu Pfingsten ein Kerzenopfer zu bringen.

Das Handeln des heiligen Arnold, den Wald den Menschen, die um ihn herum lebten, als Gemeinschaftsgut anzuvertrauen, verweist auch uns als Christen heute darauf, dass der Einsatz für ökologische Fragen von der Diskussion um das gesellschaftliche Zusammenleben und damit auch das Wirtschaften in unserem gemeinsamen Haus, der Erde, nicht zu trennen ist.

Mit dieser Aktion wollen wir auch ein Zeichen für Klimaschutz und Kohleausstieg setzen.

Die Fahrradwallfahrt startet

um 12:00 Uhr in Manheim an der Kirche und

um 11:00 Uhr in Lützerath an der Mahnwache.

Die Fahrradgruppen treffen sich um 14:00 Uhr in Ellen an der Kirche und fahren gemeinsam nach Arnoldsweiler (Ankunft gegen 14:45 Uhr).

Neben Wortbeiträgen und Informationen werden zwei Musikerinnen in der Arnolduskapelle auf alten Instrumenten mittelalterliche Musik spielen, und die mitgebrachten Kerzen werden am Grab des Heiligen Arnoldus gespendet. Das Ende ist gegen 16:00 Uhr vorgesehen.

 

Einladung zum Gottesdienst an der Kante - von der Offenen Gemeinde Heilig Kreuz Neuwied

„Gehe hin und handle Du ebenso“ (Lk 10, 37)

Sonntag, 22.05.22, 15 Uhr, Mahnwache Lützerath

 

Die Geschichte vom barmherzigen Samariter zeigt uns eindrücklich die Botschaft Jesu: im gequälten Geschöpf meine*n Nächtse*n erkennen – mitleiden – und helfen.

Dieser Text steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes der Offenen Gemeinde Heilig Kreuz aus Neuwied. Alle sind eingeladen zu einem offenen Austausch, was uns diese Worte in der heutigen Zeit, an diesem besonderen Ort, sagen. Mit diesen Erfahrungen wollen wir dann gemeinsam Brot und Wein teilen: Menschen aus Neuwied, Menschen der Initiative "Die Kirche(n) im Dorf lassen", alle, die sich eingeladen fühlen - reichen wir uns die Hände.

Die Menschen aus Neuwied werden um 14 Uhr an der Mahnwache eintreffen, um vor dem Gottesdienst Lützerath zu erkunden. Auch hierzu sind alle, die möchten, herzlich eingeladen.

Hier zum Video.

Das Aachener Friedenskreuz kehrt zurück an die Eibenkapelle

Foto: Christa

Den Impuls zum Friedenskreuz ist hier nachzulesen.

Einladung zum Gottesdienst an der Kante

„Selig sind die, die für den Frieden arbeiten, denn sie werden Töchter und Söhne Gottes genannt.“ (Mt 5,9)

Sonntag, den 15. Mai, 11:30 h, Lützerath

 

Das Aachener Friedenskreuz wird an diesem Sonntag bei uns an der Kante sein - zum zweiten Mal nach dem Empfang des "Kreuzwegs für die Schöpfung" im letzten Jahr. Es wurde vor nunmehr 75 Jahren gestaltet angesichts von Tod und Zerstörung, die von Deutschland ausgegangen waren und auf Deutschland zurückschlugen. In Anbetracht der globalen Zerstörung unserer Umwelt soll es an diesem Sonntag im Gottesdienst auch uns zur nötigen Umkehr mahnen.

Das Friedenskreuz bei der Ankunft des "Kreuzwegs für die Schöpfung"  am 1. August 2021
Das Friedenskreuz bei der Ankunft des "Kreuzwegs für die Schöpfung" am 1. August 2021

Eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit für die gesamte Schöpfung – das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Beides ist auf das engste miteinander verknüpft, beides ist uns verheißen: "Da wird der Wolf beim Lamm als Flüchtling unterkommen, und der Leopard wird beim Böckchen lagern." (Jes 11,6)

Doch Frieden und Gerechtigkeit fallen nicht "vom Himmel“. Wir müssen uns aktiv dafür einsetzen, müssen uns und den herrschenden Diskurs, die Institutionen immer wieder hinterfragen. So wie es die Menschen getan haben, die das Aachener Friedenskreuz erschufen – und so, wie wir es gemeinsam in jetzt zwei Jahren „Gottesdienst an der Kante“ versuchen: Für den Frieden mit der Schöpfung.

Denn ganz nebenbei feiern wir an diesem Sonntag auch ein Jubiläum: Zwei Jahre Gottesdienste an der Kante. Wer hätte das damals gedacht?

 

Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein (kurzes) KiDl-Plenum statt.

Weiter und immer weiter...

Am 8. Mai stand unser Kreuz noch - am 15. war es erneut von RWE abgerissen worden. Nächste Woche stellen wir es wieder auf...

Zehn Jahre Waldspaziergang - wir gratulieren

Gottesdienst "nach dem Urteil"

Wo Recht zu Unrecht wird . . .

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zu Verbrechen."(Leo XIII)

Proteste vor der RWE-Zentrale in Essen

28.4.22

Auch "Die Kirche(n) im Dorf lassen" beteiligte sich an den Protesten anläßlich der Jahreshauptversammlung vor der RWE-Zentrale in Essen. Hier unser Redebeitrag.

Einladung zum Pfadfinde-Gottesdienst an der Kante:

„Und das Licht scheint in der Finsternis …“ (Joh1,5)

Samstag 30. 4. 2022, 17 Uhr in Lützerath

 

In dunklen Zeiten wie diesen ist es schwierig, den richtigen Pfad zu finden, die Orientierung zu behalten. Dann benötigen wir Wegweiser, die uns helfen, unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – Menschen, Orte, einen Lichtschimmer in der Dunkelheit.

Auch in Lützerath, am Tagebau Garzweiler, ist es im Augenblick dunkel: Die Gerichte haben für die Zerstörung entschieden, Eckhardt Heukamp, der letzte Landwirt, mußte an RWE verkaufen, um der sofortigen Enteignung zu entgehen.

Wie finden wir in solchen Situationen Orientierung, Kraft und Zuversicht? Diesen Gedanken wollen wir Raum geben in unserem Gottesdienst.

Es besucht uns an diesem Tag eine Pfadfindergruppe vom DPSG Stamm Philipp Neri aus Essen- Horst. Juffis, Pfadis, Rover, LeiterInnnen und der Freundeskreis des Stammes laden alle alten und jungen Pfadfinder*innen zum gemeinsamen Gottesdienst an der Kante - und natürlich alle Menschen, die ihren eigenen Pfad suchen!

Grossdemo in Lützerath

Jetzt erst recht: Lützi bleibt!

23.4.22

Die Großdemo in Lützerath hat begonnen!  Trotz weiträumiger Absperrungen durch die Polizei kamen Tausende nach Lützerath, um gegen klimazerstörende Braunkohle und die völlig verfehlte Energiepolitik der Landesregierung zu protestieren.

Hunderte Menschen sind spontan aus der Demo ausgebrochen und protestieren in zivilem Ungehorsam direkt an der Tagebaukante, zum Abschluss der Kundgebung wird ein großes, aus Menschen gestelltes X gebildet.

 

Foto: UPA

Fotos: CreativeCommons BY-NC Christoph Schnüll

Kommt zur Großdemo in Lützerath am 23.4.2022!

  • 12 Uhr Start in Immerath (†) 
  • 13:45 Uhr Beginn Bühnenprogramm in Lützerath. Musik: Horst Wegener
  • 15 Uhr Gemeinsame Aktion
  • Nach der Demo geht es in der Halle weiter mit Musik, also bleibt gerne länger!

 

RWE-Tribunal am 24./25. April in Düsseldorf

Der blaue Planet

Am Wochenende findet nicht nur die Großdemo in Lützerath statt, sondern auch der lange geplante dritte Teil des RWE-Tribunals - diesmal in Düsseldorf, am Sitz der Landesregierung, bei der jetzt die letzten Hoffnungen auf ein Rettung der 1,5°-Grenze liegen! Hier ein Mobilisierungs-Video mit Gerd Schinkel:



Ältere Meldungen findet ihr hier!