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Hier dokumentieren wir ältere Meldungen aus der Rubrik "Aktuelles".

Einladung zum Gottesdienst an der Kante

In Sorge um unser „Gemeinsames Haus“

Gottesdienst des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Aachen

Sonntag, den 6. September, 18 Uhr, an der Mahnwache Lützerath

„Die Sorge um die Natur, die Gerechtigkeit gegenüber den Armen, das Engagement für die Gesellschaft und der innere Friede (sind) untrennbar miteinander verbunden.

(Papst Franziskus, Laudato Si' 10)

In Kolumbien, dem Partnerschaftsland des Bistum Aachen, wird wie auch hier im rheinischen Revier, Raubbau an der Natur und den Menschen betrieben. In diesem Gottesdienst möchten wir unsere Solidarität mit den Menschen in Kolumbien ausdrücken, die unter dem Steinkohlebergbau leiden, mit den Umweltaktivisten und -aktivistinnen, die ermordet worden sind, weil sie sich gegen internationale Konzerne stellen und mit den indigenen Völkern, die ihre Lebensgrundlage durch den Abbau der Steinkohle verloren haben.

Hier der Link zum Video!

Einladung zum Gottesdienst an der Kante

David gegen Goliath - die Kräfteverhältnisse ins Wanken bringen

Samstag, den 29. August um 18 Uhr an der Mahnwache Lützerath

Das Ergebnis schien fest zu stehen, doch Mut, Entschlossenheit und Taktik ließen David gegen Goliath siegen. Auch wir stellen uns dem zerstörerischen Handeln von RWE entgegen - mit Mut, Entschlossenheit und in der Hoffnung auf den Gott des Lebens.

Bringt bitte Sitzgelenenheiten mit. Nach dem Gottesdienst ist Raum für gemeinsames Esen und Gespräche.

Hier geht es zu Predigt und Videolink.

Einladung zum Gottesdienst an der Kante

„Wir können nicht denken, was wir nicht tun." (Dorothee Sölle)

Christ*in sein und Widerstand


Sonntag, den 23. August um 18 Uhr an der Mahnwache Lützerath

Inzwischen feiern wir den sechsten Gottesdienst „an der Kante": Staunend  stehen wir vor dieser neuen, überraschenden Erfahrung. Sie öffnet Räume - so wie sich bei unserem letzten Gottesdienst der Raum der L277 öffnete! Sie hat die Kraft zu verändern. Sie öffnet Räume, das „ganze andere" erst zu denken.

Bringt bitte Sitzgelenenheiten mit. Nach dem Gottesdienst ist Raum für gemeinsames Esen und Gespräche.

Hier die Predigt um Nachlesen und der Link zum Video!

„Der Traum ist aus?“

Befreiungstheologische Asamblea an der Kante

 

Donnerstag, 20. 8. 2020 um 18 Uhr an der Mahnwache in Lützerath

 

Christ*innen in widerständigen und befreienden Bewegungen – (wie) geht das zusammen? Das haben sich vielleicht auch einige in der Klimabewegung schon gefragt. Zusammen mit allen Interessierten wollen wir dieser Frage in einem Workshop nachgehen: an einem Ort, an dem sie im Miteinander der verschiedenen Gruppen in der Klimabewegung im Rheinland aktuell geworden ist. Wir wollen darüber sprechen, was für uns befreiendes Christentum heute bedeutet, wo in der Bibel wir dafür Ansatzpunkte sehen und wie wir das mit anderen widerständigen Tradition zusammen denken. Wir freuen uns auf eine spannende Auseinandersetzung und Diskussion aus unseren unterschiedlichen Perspektiven und sind gespannt auf eure Anregungen und kritischen Nachfragen!

Im Anschluss ist Raum für gemeinsames Essen und Austausch. Wer mag, bringt ein Zelt mit und übernachtet auf der Wiese! Wegen Shuttle bei der Mahnwache nachfragen: 015201339091

 

Und hier der Videolink!

Erklärung zum Besuch von Armin Laschet aus Anlass des „Abend der Hoffnung“ im Münsteraner Dom

12. 8. 20

Mit dem Besuch Armin Laschets im Münsteraner Dom leistet die katholische Kiche aktive Wahlkampfhilfe für einen Ministerpräsidenten, der sich im Kampf gegen die Klimakatastrophe klar an die Seite von RWE stellt. "Die Kirche(n) im Dorf lassen" schließt sich den Protesten vor Ort an und verlas dort eine Erklärung, die vollständig hier nachzulesen ist.

Gottesdienst am 9. 8. 20 auf der L277 bei Keyenberg

„… sie hatten alles gemeinsam“ (Apg 4,32)

Gelebte Solidarität gegen die falschen Versprechen des Privateigentums

Etwa 300 Menschen waren zum Dorfspaziergang des Bündnisses "Alle Dörfer bleiben" gekommen – und dieser ging direkt in eine Prozession über, die auf die zerstörte L277 führte. Dort feierten wir Gottesdienst, der sich mit den verschiedenen Formen, die Teilhabe an materiellen Gütern zu organisieren, aus befreiungstheologischer Perspektive beschäftigte.

 

Fotos, Predigt und Videolink findet ihr hier.

Vierter Gottesdienst an der Kante

Kein Tanz ums Goldene Kalb

Gottesdienst des Lebens statt Götzenkult der Zerstörung

 

Sonntag, 2. August 2020, 18 Uhr an der Mahnwache Lützerath

auf dem Wendepunkt der L277

 

Erneut kamen viele Menschen zur Mahnwache Lützerath, um dort gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Und diesmal fand er wirklich "an der Kante" statt: In einer Prozession zogen wir bis unmittebar vor den Wall, in unmittelbare Nähe des Baggers.

Einladung, Fotos und Videolink findet ihr hier.

Emmaus liegt bei Lützerath

Sonntag 26. Juli, 18 Uhr, bei der Mahnwache an der L277 bei Lützerath (am Wendepunkt)

Angesichts der sich überschlagenden Ereignisse an der L277 luden wir erneut zu einem Aktionsgottesdienst "an der Kante" ein. Wir wollten danken und um Kraft und Zuversicht bitten, und nicht zuletzt versuchen, das Geschehene theologisch einzuordnen.

 

Einladung, Fotos und Videolink findet ihr hier.

Bleibet hier und wachet mit mir

Liturgische Nachtwache an der L277

(19./20. 7. 20)

Kaum ist das Kohleeinstiegsgesetz durchs Parlament, wollte RWE mit dem Abriss der L277, der Roten Linie zwischen Tagebau und den bedrohten Dörfern Fakten schaffen. Die Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ beteiligt sich am breiten Protest gegen diesen Gewaltakt mit einem Gottesdienst und einer liturgischen Nachtwache an der L277.

Einladung, Fotos, Predigt und Videolink findet ihr hier.

Gottesdienst am 5. Juli im Anschluss an den Dorfspaziergang in Keyenberg

5.7.20

Am Sonntag, den 5. Juli laden wir im Anschluss an den Dorfspaziergang von Lützerath (12:00 Uhr Start des Spaziergangs, auf der L277, entlang der Verwallung am Tagebau nach Keyenberg) zu einem kurzen Gottesdienst in Keyenberg vor der Kirche ein. Thema wird das jüngste Kohleverlängerungsgesetz und der "Sommer des Kohle-Widerstands" sein.

Weitere Infos hier.

Online Petition gestartet:

Keine Entwidmung der Kirchen im Rheinischen Revier

20.6.20

"Die Kirche(n) im Dorf lassen" hat eine neue Petition gestartet, die wieder regelmäßige Gottesdienste in den vom Abriss bedrohten Kirchen fordert, vor allem aber eine verbindliche Zusage, dass sie nicht entwidmet werden – mindestens so lange Menschen in den Dörfern leben.

Mehr Informationen

Direkt zur Petition

Plakataktion ist angelaufen

20.6.20

In vielen Orten im weiteren Umfeld des Rheinischen Reviers (im Raum AachenDürenHeinsberg und Mönchengladbach) hängen ab diesem Wochenende Großplakate, die eindrücklich auf den geplante Abriss der dortigen Kirchen hinweisen. Zusammen mit der zeitgleich gestarteten Online-Petition hoffen wir auf eine breite Mobilisierung der Menschen gegen diese sinnlose Zerstörung jahrhundertealter Kultur – für eine überholte Technologie und die Profitinteressen weniger!

Die Aktion wurde initiiert von "Die Kirche(n) im Dorf lassen" und unterstützt vom Diözesanrat Aachen und der Klimaallianz.

https://twitter.com/Kirche_an_Kante/status/1274845953497890816?s=20

Andacht und Diskussion in Manheim

12.6.20

Im Rahmen des Waldspaziergangs gab es am Sonntag, den 14. 6. 20, eine Kurzandacht mit Diskussion um die Frage alternativer Nutzungen der profanierten Kirchen. Die Besucher*innen beteiligten sich engagiert und mit vielfältigen Ideen – vom Museum des Widerstands bis zum Raum für autonomes Leben!

Die christliche Rede vom "Götzen Kapitalismus" – verfassungsfeindlich?

Stellungnahme von „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ zur Einstufung von „Ende Gelände“ als verfassungsfeindlich

2. 6. 2020
In einer ausführlichen Stellungnahme protestiert „Die Kirchen im Dorf lassen“ gegen die Diffamierung des Bündnisses Ende Gelände als verfassungsfeindlich und erklärt sich solidarisch mit seinen Zielen. Vor allem die Gleichsetzung von Antikapitalismus und Verfassungsfeindlichkeit ist ein unerträglicher Angriff auf die Meinungsfreiheit. Angesichts zahlreicher klar antikapitalistischer Beschlüsse christlicher Kirchen werden damit auch Christ*innen weltweit stigmatisiert – was einen Angriff auch auf die Religionsfreiheit bedeutet.

Pfingstdienstag: Wachszins für Arnold

Radtour am Hambacher Wald – Wiederbelebung einer 640 Jahre alten Tradition

 

30. 5. 2020

Die Initiativen Waldspaziergang Hambacher Wald, Die Kirchen im Dorf lassen, Alle Dörfer bleiben, ITP Münster u.a. griffen eine jahrhundertealte Tradition auf (s.u.) und luden ein zu einer Radtour am Hambacher Wald – von Buir nach Arnoldsweiler. An der dortigen Arnolduskappe wurde der "Wachszins" entrichtet - in Form diverser Kerzen, aus dem Hambacher Wald, aus den bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler, aus Morschenich und Buir…

Eindrücke von der gelungenen Veranstaltung (wird nächstes Jahr fortgesetzt!) hier.

Erster Gottesdienst an der Kante

Samstag, 16. Mai 2020, 17 h,

Auf der Maibaumwiese, Borschemicher Str. 32, Ortseingang Keyenberg

Anlass für diesen ersten "Gottesdienst an der Kante" war das Verbot der durch "Alle Dörfer bleiben" angemeldeten Demonstration, mit der die Menschen in den bedrohten Dörfern auf die – im Schatten von Corona – immer näher ans Dorf drückenden Bagger.

Einladung und Fotos, Videolink und Predigt haben wir hier zusammengestellt.

 

Wir halten Abstand – RWE nicht!

8. Mai 2020: Menschenkette in Keyenberg

„RWE nutzt die Corona-Krise aus. Während alles andere still steht, graben sich die Bagger auf unsere Dörfer zu. Wir werden das nicht zulassen – darum wehren wir uns!“
"Alle Dörfer bleiben" bildet deshalb am Freitag, den 8. Mai 2020, 18 Uhr eine Menschenkette vor dem bedrohten Dorf Keyenberg am Garzweiler-Tagebau: Mit Mundschutz und drei Metern Abstand zwischen den Teilnehmenden. Für Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit – hier und weltweit!